Was eine Versandsoftware eigentlich können muss

Bevor wir über Preise reden, sollten wir klären, was eine Multichannel-Versandsoftware überhaupt leisten muss. Denn genau hier fängt das Problem an: Viele Tools packen so viel rein, dass man den Überblick verliert. Und dann zahlt man für Features, die man als kleiner Händler nie anrührt.

Im Kern geht es um vier Dinge. Vier. Nicht vierzig.

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Bestellungen automatisch importieren

Egal ob Otto, AboutYou oder ein Mirakl-Marktplatz — alle Bestellungen landen in einer einzigen Übersicht. Du loggst dich nicht mehr in fünf verschiedene Backends ein, du öffnest ein Tool. Das allein spart dir pro Tag locker 30 bis 45 Minuten. Klingt wenig? Rechne das mal aufs Jahr hoch.

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Versandlabels erstellen

DHL-Label, Hermes-Label — direkt aus der Software, ohne extra Tool, ohne Copy-Paste von Adressen. Du markierst die Bestellungen, klickst einmal, und die Labels sind da. Wer das mal manuell für 40 Pakete gemacht hat, weiss, wie viel Lebenszeit dabei draufgeht.

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Tracking zurückspielen

Sobald das Label erstellt ist, geht die Trackingnummer automatisch zurück an den Marktplatz. Der Kunde sieht sofort, dass sein Paket unterwegs ist. Und du? Du musst nichts manuell einpflegen. Nie wieder Trackingnummern per Hand in drei verschiedene Systeme tippen.

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Rechnungen und Lieferscheine

Für jede Bestellung wird automatisch eine Rechnung erstellt — als PDF, als E-Rechnung im ZUGFeRD- oder XRechnung-Format, je nachdem was du brauchst. Lieferschein dazu, fertig. Kein separates Rechnungsprogramm, keine doppelte Datenpflege.

Das war's. Diese vier Funktionen decken 90 Prozent dessen ab, was ein kleiner bis mittlerer Onlinehändler täglich braucht. Und genau darauf sollte eine gute Versandsoftware fokussiert sein.

Was du wahrscheinlich nicht brauchst

Jetzt wird's ehrlich. Und vielleicht etwas unbequem für einige Anbieter am Markt.

Die meisten etablierten Lösungen verkaufen dir nicht einfach eine Versandsoftware. Sie verkaufen dir ein Gesamtpaket: Warenwirtschaft, Lagerverwaltung, Buchhaltung, Einkaufsplanung, Stücklisten, Produktionssteuerung — das volle Programm. Das klingt auf dem Papier beeindruckend. Aber brauchst du das wirklich?

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Die 80/20-Falle: Viele kleine Händler zahlen für umfangreiche All-in-One-Lösungen, nutzen aber weniger als 20 Prozent der Funktionen. Die restlichen 80 Prozent — Warenwirtschaft, Lagerverwaltung, Buchhaltung — liegen brach, kosten aber trotzdem Geld.

Wenn du mit zwei Leuten im Wohnzimmer Pakete packst und deine Buchhaltung sowieso dein Steuerberater macht — wozu brauchst du dann ein integriertes Buchhaltungsmodul? Wenn du kein eigenes Lager mit Barcode-Scannern und Regalplätzen hast, wozu eine Lagerverwaltung?

Versteh mich nicht falsch: Es gibt Szenarien, in denen ein vollständiges ERP-System sinnvoll ist. Aber die beginnen typischerweise ab 10.000 Bestellungen im Monat, mit eigenem Lager-Team und komplexen Einkaufsprozessen. Und nicht bei 200 oder 500 Bestellungen.

Das Problem ist: Viele Tools am Markt zwingen dich in diese Komplexität rein, auch wenn du sie nicht brauchst. Und du zahlst dafür. Jeden Monat.

Was du brauchst
  • Bestellungen aus allen Kanälen importieren
  • DHL- und Hermes-Labels erstellen
  • Tracking automatisch zurückspielen
  • Rechnungen und E-Rechnungen
  • GoBD-konforme Archivierung
Was du (noch) nicht brauchst
  • Warenwirtschaft mit Stücklisten
  • Lagerverwaltung mit Barcode-Scanner
  • Integrierte Buchhaltung
  • Einkaufsplanung und Lieferantenmanagement
  • Personalverwaltung

Ein schlankes Order Management System macht genau das, was der Name sagt: Es managed deine Orders. Nicht dein ganzes Unternehmen. Und genau deshalb kann es günstiger sein — deutlich günstiger.

Die Preisfalle: Was Versandsoftware wirklich kostet

Hier wird es interessant. Und hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen.

Viele Anbieter werben mit günstigen Einstiegspreisen. 19,90 Euro im Monat, 29 Euro im Monat — das sieht auf der Preisseite erst mal gut aus. Aber dann schaust du genauer hin: Wie viele Bestellungen sind inklusive? Was passiert bei 300, bei 500, bei 1.000 Bestellungen? Und plötzlich bist du bei 80, 120 oder 150 Euro im Monat. Dazu kommen bei manchen Anbietern Setup-Gebühren, Gebühren pro zusätzlichem Nutzer oder Aufpreise für E-Rechnungen.

Das ist die Preisfalle: Der Einstieg sieht günstig aus, aber bei steigendem Volumen explodieren die Kosten.

Bei TheOmniStack haben wir das Preismodell bewusst anders aufgebaut: rein volumenbasiert, transparent und ohne versteckte Kosten.

Bestellungen/Monat Preis pro Bestellung Monatspreis
Bis 141 9,90 € (Mindestgebühr)
142 – 250 0,07 € max. 17,50 €
Bis 500 0,05 € 25,00 €
Bis 1.000 0,04 € 40,00 €
Bis 2.000 0,035 € 70,00 €
Bis 5.000 0,02 € 100,00 €

500 Bestellungen im Monat für 25 Euro. 1.000 Bestellungen für 40 Euro. Keine Setup-Gebühren, keine Vertragsbindung, 10 Mitarbeiter-Accounts inklusive. Und wer von einem anderen Tool wechselt, bekommt im ersten Jahr 25 Prozent Wechselbonus obendrauf.

Den Vergleich mit anderen Anbietern musst du selbst ziehen — aber ich denke, die Zahlen sprechen eine ziemlich deutliche Sprache.

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Rechenbeispiel: Ein Händler mit 500 Bestellungen pro Monat zahlt bei TheOmniStack 25 € netto. Dafür bekommt er Bestellimport aus allen Kanälen, DHL- und Hermes-Labels, automatische Rechnungserstellung mit E-Rechnung und Tracking-Synchronisation — alles inklusive.

Welche Marktplätze werden unterstützt?

Die beste Software bringt nichts, wenn sie deine Kanäle nicht unterstützt. Das ist ein Punkt, den du vor jeder Entscheidung prüfen solltest — am besten ganz am Anfang, nicht erst nach der Registrierung.

TheOmniStack unterstützt aktuell diese Plattformen:

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Jetzt live: AboutYou, Otto und alle Mirakl-Marktplätze

Decathlon, Kaufland und alle weiteren Marktplätze, die auf der Mirakl-Plattform laufen, sind direkt angebunden. Eine API-Anbindung, viele Marktplätze. Dazu Otto Market und AboutYou mit nativer Integration.

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Ab August 2026: Amazon und Shopify

Die Anbindungen für Amazon Marketplace und Shopify-Shops befinden sich in der finalen Entwicklung. Wer heute startet, hat ab August alle fünf wichtigsten Kanäle in einem System.

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Versanddienstleister: DHL und Hermes

Labels werden direkt in der Software erstellt. Kein separates DHL-Geschäftskundenportal, kein Hermes-ProfiPaketService-Login — alles aus einer Oberfläche.

Ist das weniger als bei manchen All-in-One-Plattformen? Ja. Aber hier liegt der Punkt: Wir bauen lieber wenige Anbindungen richtig als zwanzig halbgar. Und für die Mehrheit der deutschen Onlinehändler — gerade im Fashion- und Lifestyle-Segment — sind diese Kanäle genau die richtigen.

E-Rechnung: Pflicht seit 2025

Kurzes, aber wichtiges Thema. Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können. Ab 2027 gilt die Ausstellungspflicht für B2B-Rechnungen. Wer das noch nicht auf dem Schirm hat, sollte spätestens jetzt handeln.

TheOmniStack erstellt automatisch Rechnungen im XRechnung- und ZUGFeRD-Format — für jede Bestellung, ohne Aufpreis, ohne separates Plugin. Dazu kommt eine GoBD-konforme Archivierung aller Belege mit 8 Jahren Aufbewahrungsfrist. Alles auf deutschen Servern, DSGVO-konform.

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Tipp: Prüfe bei jedem Anbieter, ob E-Rechnung wirklich inklusive ist — oder ob es ein kostenpflichtiges Add-on ist. Bei vielen Tools am Markt kostet die E-Rechnungsfunktion extra. Bei TheOmniStack ist sie von Anfang an enthalten. Mehr zu den gesetzlichen Anforderungen findest du in unserem Artikel zur E-Rechnungspflicht 2025.

Für wen sich eine schlanke Lösung lohnt

Nicht jedes Tool passt zu jedem Händler. Und das ist okay. Eine schlanke Versandsoftware wie TheOmniStack ist nicht für jeden gedacht — aber für ziemlich viele.

Du bist die richtige Zielgruppe, wenn du dich in diesen Punkten wiederkennst:

📊
50 bis 5.000 Bestellungen pro Monat

Ob du gerade erst startest oder schon ein gut laufendes Geschäft hast — in diesem Volumenbereich brauchst du kein ERP. Du brauchst ein Tool, das Bestellungen abwickelt, Labels druckt und Rechnungen erstellt. Schnell, günstig, zuverlässig.

🛒
2 bis 5 Verkaufskanäle

Du verkaufst auf Otto und AboutYou? Oder auf drei Mirakl-Marktplätzen gleichzeitig? Genau dann wird die manuelle Verwaltung zum Zeitfresser — und genau dann lohnt sich ein OMS. Wer nur auf einem Kanal verkauft, kommt vielleicht noch ohne aus. Aber ab zwei Kanälen ändert sich das grundlegend.

👥
Kleines Team, kein eigenes Lager-Team

Du und ein, zwei Mitarbeiter. Vielleicht ein Freelancer für die Produktfotos. Kein Lagerpersonal mit Barcode-Scannern, kein eigener IT-Admin. Du brauchst ein Tool, das du in 15 Minuten verstehst und das am nächsten Tag produktiv läuft.

💰
Budget-bewusst

Du willst nicht 80 oder 100 Euro im Monat für Software ausgeben, die du zur Hälfte nicht nutzt. Du willst wissen, was es kostet — und zwar bevor du dich registrierst, nicht erst nach der Testphase. Transparente Preise ohne versteckte Gebühren sind dir wichtiger als ein Featureset, das wie ein Telefonbuch aussieht.

Und für wen ist TheOmniStack eher nichts? Für Unternehmen mit eigenem Fulfillment-Center, komplexer Warenwirtschaft, eigenem Entwickler-Team und 50.000 Bestellungen im Monat. Die brauchen ein ERP — und das ist auch gut so. Wir versuchen nicht, alles für jeden zu sein.

Häufige Fragen

Was kostet eine Multichannel-Versandsoftware für kleine Händler?

Die Kosten variieren stark je nach Anbieter und Bestellvolumen. Viele Lösungen am Markt starten bei 30 bis 50 Euro pro Monat, werden bei steigendem Volumen aber schnell teurer. TheOmniStack beginnt ab 9,90 Euro pro Monat netto und kostet bei 500 Bestellungen nur 25 Euro — ohne Setup-Gebühren, ohne Vertragsbindung, mit 10 Mitarbeiter-Accounts inklusive.

Brauche ich als kleiner Händler ein ERP oder reicht eine Versandsoftware?

Für die meisten kleinen Händler mit 50 bis 5.000 Bestellungen pro Monat reicht eine schlanke Versandsoftware bzw. ein Order Management System (OMS) völlig aus. Ein ERP mit Warenwirtschaft, Lagerverwaltung und Buchhaltung lohnt sich erst bei deutlich höherer Komplexität — und kostet entsprechend mehr. Wer keine Stücklisten, keinen Einkauf und kein eigenes Lager-Team hat, fährt mit einem reinen OMS besser und günstiger.

Welche Marktplätze sollte eine Multichannel-Software unterstützen?

Das hängt von deinem Geschäftsmodell ab. Die wichtigsten Kanäle im deutschen E-Commerce sind aktuell Otto, AboutYou und die Mirakl-Marktplätze (Decathlon, Kaufland und weitere) sowie Amazon und Shopify. TheOmniStack unterstützt Otto, AboutYou und alle Mirakl-Plattformen bereits nativ — Amazon und Shopify folgen im August 2026.

Ist die E-Rechnung bei TheOmniStack inklusive?

Ja. TheOmniStack erstellt automatisch E-Rechnungen im XRechnung- und ZUGFeRD-Format für jede Bestellung. GoBD-konforme Archivierung mit 8 Jahren Aufbewahrungsfrist ist ebenfalls inklusive — ohne Aufpreis, ohne separates Add-on. Alle Daten liegen auf deutschen Servern und sind DSGVO-konform.

Versandsoftware ab 9,90 €/Monat — ohne Vertragsbindung

TheOmniStack bündelt Bestellungen aus Otto, AboutYou und Mirakl, erstellt DHL- und Hermes-Labels und generiert E-Rechnungen — automatisch. 14 Tage kostenlos testen, keine Kreditkarte nötig.

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