Kennst du das? Drei Tabs offen, drei verschiedene Backends, drei Login-Seiten. Morgens um halb acht die Otto-Bestellungen durchgehen, dann rüber zu AboutYou, dann noch schnell checken, ob auf dem Mirakl-Marktplatz was reingekommen ist. Tracking-Nummern rauskopieren, in das nächste Fenster einfügen, Label drucken, Rechnung erstellen. Und das Ganze von vorn.

Wenn du auf zwei oder drei Marktplätzen verkaufst, wird dieser Workflow irgendwann zum Vollzeitjob. Nicht weil das Geschäft schlecht läuft — sondern weil es gut läuft. Und genau das ist das Problem: Was bei 10 Bestellungen am Tag noch machbar ist, wird bei 30 oder 50 zum Albtraum. Das skaliert nicht.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du deinen Multichannel-Versand so automatisierst, dass Bestellungen von Otto, Mirakl und AboutYou zentral in einer Software landen — inklusive Labelerstellung, Tracking-Synchronisation und Rechnungsgenerierung.

Warum manuelle Multichannel-Abwicklung nicht funktioniert

Lass uns mal ehrlich rechnen. Wenn du pro Bestellung ungefähr 3 Minuten brauchst — Bestellung prüfen, Label erstellen, Tracking zurückspielen, Rechnung ablegen — dann bist du bei 100 Bestellungen pro Woche schon bei 5 Stunden reiner Abwicklungsarbeit. Pro Woche. Das sind 20 Stunden im Monat, in denen du nichts anderes tust als Daten von A nach B zu schieben.

Aber die Stunden sind nur ein Teil des Problems. Die echten Kosten entstehen durch Fehler.

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Die häufigsten Fehler bei manueller Abwicklung: Falsche Tracking-Nummer an den Marktplatz übermittelt. Rechnung vergessen oder mit falscher Adresse erstellt. Bestellung übersehen, weil du zwischen drei Tabs hin- und hergesprungen bist. Verspätete Versandbestätigung, die zu schlechteren Seller-Metriken führt. Jeder dieser Fehler kostet dich entweder Geld, Reputation oder beides.

Und dann ist da noch der Faktor Timing. Otto hat strenge Vorgaben, was die Versandbestätigung angeht. AboutYou erwartet schnelle Lieferzeiten. Wenn du das alles manuell machst und dann mal einen Tag krank bist oder im Urlaub — dann fallen die Seller-Bewertungen wie Dominosteine.

Manuell funktioniert. Für eine Weile. Aber es ist kein System, auf dem du ein Geschäft aufbauen kannst. Es ist ein Workaround.

Was Automatisierung konkret bedeutet

Wenn ich von Automatisierung spreche, meine ich nicht irgendein abstraktes Konzept. Ich meine einen konkreten Ablauf, der bei jeder einzelnen Bestellung gleich funktioniert — egal ob die Bestellung von Otto, einem Mirakl-Marktplatz oder AboutYou kommt.

1
Bestellung wird automatisch importiert

Sobald ein Kunde auf einem deiner Marktplätze bestellt, wird die Bestellung automatisch in dein Order Management System gezogen. Kein manueller CSV-Export, kein Copy-Paste. Die Daten sind einfach da — mit Adresse, Artikeln, Preis und Marktplatz-Referenz.

2
DHL- oder Hermes-Label wird per Klick erstellt

Direkt aus der Bestellübersicht heraus erstellst du das Versandlabel. DHL oder Hermes — du wählst den Carrier, der für das Paket am besten passt. Ein Klick, Label ist fertig, PDF liegt bereit zum Drucken.

3
Tracking-Nummer wird automatisch zurückgemeldet

Das ist der Teil, der bei manueller Abwicklung am meisten nervt: Die Tracking-Nummer rauskopieren und im jeweiligen Marktplatz-Backend eintragen. Bei einem automatisierten System passiert das von allein. Label erstellt, Tracking geht an Otto, Mirakl oder AboutYou zurück. Fertig.

4
Rechnung und Lieferschein werden als PDF generiert

Parallel zum Label wird die Rechnung erstellt — auf Wunsch als E-Rechnung im XRechnung- oder ZUGFeRD-Format. Der Lieferschein kommt gleich mit. Alles GoBD-konform archiviert, ohne dass du dich darum kümmern musst.

Der gesamte Vorgang — vom Bestelleingang bis zur Versandbestätigung beim Marktplatz — dauert damit wenige Sekunden pro Bestellung statt mehrerer Minuten. Bei 100 Bestellungen pro Woche sparst du dir locker 4 Stunden. Pro Woche.

Otto Market anbinden: Das musst du wissen

Otto ist für viele deutsche Onlinehändler der logische zweite Kanal. Die Reichweite ist enorm, die Zielgruppe kaufkräftig, und der Marktplatz wächst seit Jahren konstant. Aber Otto ist auch — sagen wir es diplomatisch — anspruchsvoll.

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Besonderheiten bei Otto Market: Otto schreibt vor, mit welchen Carriern du versenden darfst (DHL und Hermes gehören dazu). Die Tracking-Nummer muss zeitnah übermittelt werden, sonst verschlechtern sich deine Performance-Metriken. Rechnungen müssen den deutschen Anforderungen entsprechen — inklusive korrekter USt-Ausweisung.

Die API-Anbindung von Otto ist technisch solide, hat aber ein paar Eigenheiten. Bestellungen werden in einem bestimmten Rhythmus abgerufen, und die Tracking-Rückmeldung muss in einem definierten Format erfolgen. Wenn du das manuell machst, musst du dich mit Carrier-Codes, Sendungsnummer-Formaten und Status-Updates auseinandersetzen.

Oder du nutzt ein System, das das alles schon kennt. TheOmniStack hat Otto Market live angebunden. Bestellungen werden automatisch importiert, Labels über DHL oder Hermes erstellt, und die Tracking-Nummer geht direkt an Otto zurück. Kein manuelles Eingreifen nötig.

Mirakl-Marktplätze: Eine API, dutzende Kanäle

Mirakl ist ein Name, den viele Händler nicht kennen — obwohl sie täglich mit der Plattform arbeiten. Mirakl ist die Technologie hinter dutzenden Marktplätzen. Decathlon, Kaufland und zahlreiche weitere große Händler in Europa betreiben ihre Marktplätze auf der Mirakl-Infrastruktur.

Und genau hier wird es spannend: Weil all diese Marktplätze dieselbe technische Basis nutzen, brauchst du im Grunde nur eine einzige API-Anbindung, um auf allen diesen Kanälen zu verkaufen. Einmal integriert, überall einsatzbereit.

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Vorteil der Mirakl-Anbindung: TheOmniStack unterstützt alle Mirakl-Marktplätze über eine zentrale Schnittstelle. Das bedeutet: Wenn du heute auf Decathlon verkaufst und morgen Kaufland dazunimmst, ist die Anbindung bereits vorbereitet. Du fügst den neuen Kanal einfach hinzu, ohne technische Änderungen.

In der Praxis heißt das: Du siehst deine Decathlon-Bestellungen und deine Kaufland-Bestellungen in derselben Oberfläche wie deine Otto- und AboutYou-Bestellungen. Kein separates Backend, kein zusätzliches Login. Nur eine Übersicht mit allen offenen Aufträgen — egal woher sie kommen.

Gerade für Händler, die gerade dabei sind, neue Kanäle zu erschließen, ist das ein enormer Vorteil. Du testest einen neuen Mirakl-Marktplatz, und die Abwicklung läuft vom ersten Tag an genauso wie bei deinen bestehenden Kanälen.

AboutYou: Fashion-Marktplatz mit eigenen Regeln

Wer Fashion verkauft, kommt an AboutYou kaum vorbei. Die Plattform hat sich in den letzten Jahren als einer der wichtigsten Marktplätze für Mode und Lifestyle in Deutschland etabliert. Aber — und das ist ein großes Aber — AboutYou hat eigene Spielregeln.

Die Versandfristen sind kurz. Sehr kurz. Bestellungen müssen in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden versendet werden. Wer das nicht schafft, bekommt schnell Probleme mit den Performance-Scores. Und im Fashion-Bereich, wo Retouren ohnehin ein Thema sind, will man sich keine zusätzlichen Negativpunkte einhandeln.

Dazu kommen Label-Vorgaben. AboutYou erwartet bestimmte Informationen auf dem Versandlabel und eine schnelle Tracking-Rückmeldung. Das sind alles Dinge, die bei manueller Abwicklung leicht untergehen — gerade wenn du gleichzeitig noch Otto und Mirakl im Blick behalten musst.

Mit einem automatisierten System wird AboutYou vom stressigsten zum unkompliziertesten Kanal. Die Bestellung kommt rein, du erstellst das Label, die Tracking-Nummer wird sofort übermittelt, und die Rechnung ist auch gleich fertig. Die engen Fristen? Kein Thema mehr, wenn der Prozess nicht 3 Minuten sondern 10 Sekunden dauert.

DHL und Hermes: Labels aus einer Oberfläche

Mal ehrlich: Wie viel Zeit verbringst du im DHL Geschäftskundenportal? Und dann nochmal dasselbe im Hermes ProfiPaketService? Zwei verschiedene Logins, zwei verschiedene Benutzeroberflächen, zwei verschiedene Wege, ein Label zu erstellen.

Genau dieses Hin-und-Her fällt weg, wenn du beide Carrier über ein einziges Tool steuerst.

Ohne Automatisierung
  • Login ins DHL Geschäftskundenportal
  • Adresse manuell eingeben oder CSV hochladen
  • Label drucken, Tracking-Nummer kopieren
  • Dasselbe für Hermes im ProfiPaketService
  • Tracking manuell in jeden Marktplatz eintragen
  • Rechnung separat erstellen
Mit TheOmniStack
  • Alle Bestellungen in einer Oberfläche
  • DHL oder Hermes per Klick auswählen
  • Label wird direkt generiert
  • Tracking geht automatisch an den Marktplatz
  • Rechnung wird parallel erstellt
  • Ein Login, ein Workflow, alle Kanäle

Das klingt nach einem kleinen Unterschied, aber im Alltag summiert sich das massiv. Statt zwischen vier oder fünf verschiedenen Portalen zu wechseln, arbeitest du in einem einzigen Tool. Die Kombination von DHL und Hermes wird dadurch nicht nur einfacher, sondern auch schneller und weniger fehleranfällig.

Was das Ganze kostet

Jetzt kommt die Frage, die du dir wahrscheinlich schon die ganze Zeit stellst: Was kostet das? Die Antwort: Deutlich weniger, als du denkst.

Bestellungen / Monat Preis pro Bestellung Monatspreis (netto)
Bis 141 Mindestgebühr 9,90 €
142 – 250 0,07 € 9,94 – 17,50 €
Bis 500 0,05 € 25,00 €
Bis 1.000 0,04 € 40,00 €
Bis 2.000 0,035 € 70,00 €
Bis 5.000 0,02 € 100,00 €

Bei 200 Bestellungen im Monat zahlst du 9,90 €. Bei 500 Bestellungen 25 €. Keine Setup-Gebühren, keine Vertragsbindung. Und wenn du von einer anderen Lösung wechselst, bekommst du im ersten Jahr 25 % Wechselbonus.

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Was im Preis enthalten ist: 10 Mitarbeiter-Accounts, DHL- und Hermes-Labelgenerierung, automatische Tracking-Synchronisation, Rechnungen und E-Rechnungen (XRechnung, ZUGFeRD), GoBD-konforme Archivierung, DSGVO-konforme Speicherung auf deutschen Servern. Du zahlst nicht extra für Features — alles ist inklusive.

Rechne mal gegen: 5 Stunden manuelle Arbeit pro Woche, 20 Stunden im Monat. Selbst bei einem konservativen Stundensatz von 15 € sind das 300 € pro Monat. Dafür bekommst du bei TheOmniStack eine Abwicklung von 5.000 Bestellungen. Das Verhältnis spricht für sich.

Amazon und Shopify kommen im August 2026

Aktuell sind Otto Market, alle Mirakl-Marktplätze und AboutYou live. Ab August 2026 kommen Amazon und Shopify als weitere Kanäle dazu. Für Händler, die bereits auf diesen Plattformen verkaufen, bedeutet das: Du kannst heute schon mit Otto, Mirakl und AboutYou starten und dein Setup im August um Amazon und Shopify erweitern — ohne das System zu wechseln.

Das ist auch der Grund, warum es Sinn macht, jetzt schon in ein ordentliches Order Management System zu investieren. Die Lernkurve hast du hinter dir, die Prozesse stehen, und wenn neue Kanäle dazukommen, schaltest du sie einfach frei.

Häufige Fragen

Kann ich Otto, Mirakl und AboutYou gleichzeitig über ein einziges Tool steuern?

Ja. TheOmniStack importiert Bestellungen von Otto Market, allen Mirakl-Marktplätzen (inklusive Decathlon und Kaufland) sowie AboutYou automatisch in eine zentrale Oberfläche. Von dort aus erstellst du Versandlabels, synchronisierst Tracking-Nummern und generierst Rechnungen — alles ohne zwischen verschiedenen Backends wechseln zu müssen.

Was kostet die Automatisierung meines Multichannel-Versands?

TheOmniStack startet ab 9,90 € pro Monat netto für bis zu 141 Bestellungen. Bei 500 Bestellungen im Monat zahlst du 25 €, bei 1.000 Bestellungen 40 €. Es gibt keine Setup-Gebühren und keine Vertragsbindung. Du kannst 14 Tage kostenlos testen, ohne eine Kreditkarte zu hinterlegen.

Werden Amazon und Shopify ebenfalls unterstützt?

Amazon und Shopify werden ab August 2026 als Vertriebskanäle verfügbar sein. Aktuell live sind Otto Market, alle Mirakl-Marktplätze (u. a. Decathlon, Kaufland) und AboutYou. Als Versanddienstleister stehen DHL und Hermes zur Verfügung.

Muss ich meine bestehenden Marktplatz-Accounts ändern, um TheOmniStack zu nutzen?

Nein. Deine bestehenden Seller-Accounts bei Otto, Mirakl oder AboutYou bleiben unverändert. TheOmniStack verbindet sich über die jeweiligen APIs mit deinen Konten und importiert die Bestellungen automatisch. Die Einrichtung dauert in der Regel wenige Minuten pro Kanal.

TheOmniStack — OMS ab 9,90 €/Monat

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