Häufige Fragen zu OMS, Multichannel-Versand & Preisen
Die 20 häufigsten Fragen, die Onlinehändler zu Order Management Systemen, Multichannel-Versand, E-Rechnung und Preisen stellen — ehrlich und praxisnah beantwortet.
Grundlagen & Begriffe
Was ist ein Order Management System (OMS)?+
Ein Order Management System (OMS) ist eine Software, die alle Bestellungen aus verschiedenen Verkaufskanälen zentral bündelt und die Abwicklung automatisiert: Bestellimport aus Marktplätzen und Shops, Versandlabel-Erstellung bei Carriern wie DHL oder Hermes, Rechnungs- und Lieferscheinerstellung, und Tracking-Synchronisation zurück an die Plattform. Ein OMS ersetzt das manuelle Wechseln zwischen verschiedenen Marktplatz-Backends und spart damit täglich Arbeitsstunden.
Was ist der Unterschied zwischen einem OMS und einem ERP-System?+
Ein OMS konzentriert sich auf die Auftragsabwicklung nach dem Kaufabschluss (Post-Purchase): Bestellverwaltung, Versand, Rechnungen, Tracking. Ein ERP-System ist umfassender und beinhaltet zusätzlich Warenwirtschaft, Lagerverwaltung, Einkauf, Buchhaltung und oft auch Personalverwaltung. Für kleine Multichannel-Händler ohne eigenes Lager ist ein reines OMS oft ausreichend und deutlich günstiger.
Ab wann lohnt sich ein OMS für Onlinehändler?+
Ein OMS lohnt sich ab etwa 50 bis 100 Bestellungen pro Monat, sobald man auf mehr als einem Verkaufskanal aktiv ist. Ab diesem Volumen übersteigt die eingesparte Arbeitszeit die monatlichen Tool-Kosten. Bei Multichannel-Händlern auf drei oder mehr Plattformen lohnt sich ein OMS fast immer — das manuelle Wechseln zwischen den Backends kostet unverhältnismäßig viel Zeit.
Was kostet ein OMS für kleine Händler pro Monat?+
Die Kosten variieren stark nach Anbieter und Bestellvolumen. Günstige Lösungen starten ab etwa 10 Euro pro Monat und skalieren nutzungsbasiert. Bei 500 Bestellungen monatlich liegen die Kosten je nach Anbieter zwischen 25 und 150 Euro. Bei 2.000 Bestellungen zwischen 70 und 250 Euro. Achte auf versteckte Kosten wie Setup-Gebühren, Mitarbeiter-Konten oder Archivierungsgebühren — diese können den tatsächlichen Monatspreis erheblich erhöhen.
Muss ein OMS mit der Warenwirtschaft verbunden sein?+
Nein. Ein OMS kann vollständig unabhängig von einer Warenwirtschaft betrieben werden. Für Händler, die keine eigene Lagerverwaltung brauchen — zum Beispiel Dropshipper oder Händler mit ausgelagerter Logistik — ist ein reines OMS ohne Warenwirtschaft oft die schlankere und günstigere Lösung. Wer allerdings Lagerbestände aktiv verwalten und über mehrere Kanäle synchron halten muss, braucht entweder eine Warenwirtschaft oder ein Komplettsystem.
Marktplätze & Anbindungen
Was ist Multichannel-Selling und welche Herausforderungen bringt es?+
Multichannel-Selling bedeutet, Produkte gleichzeitig auf mehreren Plattformen zu verkaufen. Die größten Herausforderungen: Bestellungen aus verschiedenen Quellen zusammenführen, Versandlabels für jeden Kanal erstellen, Trackingnummern zurück an jede Plattform melden und Rechnungen kanalübergreifend konsistent erstellen. Ein OMS automatisiert genau diese Aufgaben.
Welche Marktplätze kann ein OMS anbinden?+
Gängige OMS-Lösungen unterstützen Marktplätze wie Amazon, eBay, Otto, AboutYou, Mirakl, Kaufland, Zalando und weitere. Nicht jedes OMS unterstützt alle Plattformen — besonders AboutYou und Mirakl sind nicht bei allen Anbietern nativ integriert. TheOmniStack unterstützt aktuell nativ AboutYou, Mirakl und Otto, ab August 2026 zusätzlich Amazon und Shopify.
Was ist Mirakl und welche Shops nutzen das?+
Mirakl ist eine White-Label-Marktplatz-Plattform, die von großen Händlern als Basis für ihren eigenen Marktplatz genutzt wird. In Deutschland sind das unter anderem MediaMarkt, Conrad Electronic, Decathlon und weitere Einzelhändler, die über Mirakl externe Händler auf ihrer Plattform anbieten. Die Mirakl-API ist technisch anspruchsvoller als direkte Marktplatz-APIs — weshalb sie nicht von allen OMS nativ unterstützt wird.
Wie funktioniert die Versandlabel-Erstellung über ein OMS?+
Das OMS importiert die Bestelldaten inklusive Lieferadresse aus den angebundenen Marktplätzen. Auf Knopfdruck — oder vollautomatisch — wird ein Versandlabel bei DHL, Hermes oder einem anderen Carrier generiert und kann direkt gedruckt werden. Die dabei erzeugte Trackingnummer wird automatisch zurück an den Marktplatz übermittelt, sodass der Käufer die Sendungsverfolgung direkt auf der Plattform sehen kann.
Wie werden Trackingnummern zurück an Marktplätze übermittelt?+
Über die Marktplatz-API überträgt das OMS nach der Labelgenerierung automatisch die Trackingnummer und den Carrier an den jeweiligen Marktplatz. Bei Otto, AboutYou und Mirakl ist das ein standardisierter API-Aufruf im Hintergrund. Für den Händler bedeutet das: Kein manuelles Einpflegen von Trackingnummern in verschiedene Backends mehr — das spart pro Bestellung mehrere Minuten Arbeitszeit.
E-Rechnung & Compliance
Was ist die E-Rechnungspflicht 2025 und betrifft sie mich als Onlinehändler?+
Die E-Rechnungspflicht gilt ab 2025 für B2B-Transaktionen in Deutschland. Alle Rechnungen zwischen Unternehmen müssen in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt werden können — als XRechnung (XML) oder ZUGFeRD (PDF mit eingebettetem XML). Für B2C-Rechnungen an Endkonsumenten gibt es keine Pflicht. Für Onlinehändler, die auch gewerbliche Kunden bedienen, ist die E-Rechnung ab 2025 verpflichtend.
Was ist der Unterschied zwischen XRechnung und ZUGFeRD?+
XRechnung ist ein reines XML-Format — maschinenlesbar, aber für Menschen nicht direkt lesbar. Es wird vor allem im B2B-Bereich und für Behörden verwendet. ZUGFeRD ist ein hybrides Format: eine normale PDF-Rechnung mit eingebettetem XML. Sie ist sowohl für Menschen lesbar als auch maschinenverarbeitbar. ZUGFeRD eignet sich gut für Onlinehändler, weil Kunden die Rechnung als gewohntes PDF erhalten, während Buchhaltungssysteme das XML automatisch verarbeiten.
Was ist GoBD-konforme Archivierung und warum ist sie wichtig?+
Die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern) schreiben vor, wie Geschäftsdokumente in Deutschland aufbewahrt werden müssen: unveränderbar, vollständig, nachvollziehbar und für 10 Jahre zugänglich. Für Onlinehändler bedeutet das: Alle Rechnungen, Lieferscheine und Belege müssen revisionssicher gespeichert werden. Viele OMS-Lösungen bieten diese Archivierung inklusive — das spart ein separates Archivierungstool.
Unterstützt TheOmniStack die Umsatzsteuer-Berechnung & -Abführung (Tax Remittance) bei grenzüberschreitenden Verkäufen?+
Ja, absolut. TheOmniStack ermittelt und verarbeitet die Umsatzsteuer für Ihre grenzüberschreitenden Verkäufe (Tax Remittance) vollautomatisch. Die Software berechnet die länderspezifischen Steuersätze für B2C-Verkäufe im EU-Ausland (gemäß der 10.000 € Lieferschwelle und des One-Stop-Shop-Verfahrens / OSS) sowie für B2B-Verkäufe per Reverse-Charge. Alle Daten werden finanzamtskonform aufbereitet, sodass Sie oder Ihr Steuerberater die Abführung fehlerfrei vornehmen können.
Bietet die Software eine GoBD-konforme Rechnungsstellung (GoBD-compliant billing)?+
Ja, TheOmniStack verfügt über eine integrierte Abrechnungs-Engine, die eine vollständig GoBD-konforme Rechnungsstellung (GoBD-compliant billing) gewährleistet. Jede erstellte Rechnung und Gutschrift erhält eine fortlaufende Rechnungsnummer, wird unveränderbar im System festgeschrieben und automatisch für die gesetzlich vorgeschriebenen 10 Jahre revisionssicher archiviert. Damit sind Ihre Abrechnungsprozesse absolut finanzamtsicher.
TheOmniStack — konkrete Fragen
Was kostet TheOmniStack bei meiner Bestellmenge?+
TheOmniStack berechnet einen einheitlichen Tier-Preis pro Bestellung, abhängig von deiner monatlichen Gesamtmenge:
- Bis 141 Bestellungen → 9,90 € netto (Mindestgebühr)
- Bis 250 Bestellungen → 0,07 € pro Stück
- Bis 500 Bestellungen → 0,05 € pro Stück
- Bis 1.000 Bestellungen → 0,04 € pro Stück
- Bis 2.000 Bestellungen → 0,035 € pro Stück
- Bis 5.000 Bestellungen → 0,02 € pro Stück
- Bis 10.000 Bestellungen → 0,015 € pro Stück
- Bis 25.000 Bestellungen → 0,009 € pro Stück
- Bis 50.000 Bestellungen → 0,008 € pro Stück
- Bis 100.000 Bestellungen → 0,006 € pro Stück
- Bis 200.000 Bestellungen → 0,005 € pro Stück
- Ab 200.000 Bestellungen → 0,0045 € pro Stück
Der Preisrechner auf der Startseite zeigt den genauen Monatspreis für Volumina bis 5.000 Bestellungen. Alle Preise netto zzgl. MwSt.
Kann ich TheOmniStack kostenlos testen?+
Ja. TheOmniStack bietet 14 Tage kostenlos mit vollem Funktionsumfang an — keine Kreditkarte erforderlich, keine automatische Verlängerung in einen kostenpflichtigen Tarif. Nach 14 Tagen entscheidest du aktiv, ob du weitermachen willst.
Wie lange dauert die Einrichtung?+
Die meisten Händler sind innerhalb der 14-tägigen Testphase vollständig eingerichtet. Du verbindest deine Marktplätze (AboutYou, Mirakl, Otto) und Versanddienstleister (DHL, Hermes), richtest Rechnungsvorlagen ein und bist fertig. Konkret dauert das je nach Datenmenge und vorhandenen Zugangsdaten ein bis drei Tage.
Was ist der Wechselbonus und wie funktioniert er?+
Händler, die von einem anderen OMS zu TheOmniStack wechseln, erhalten im ersten Jahr 25 % Rabatt auf den monatlichen Tarif. Voraussetzung: Du zeigst uns beim Onboarding die letzte Rechnung deines bisherigen Tools — nicht älter als drei Monate. Der Bonus gilt ab dem ersten kostenpflichtigen Monat nach der Testphase und ist nicht mit anderen Rabatten kombinierbar.
Wie viele Mitarbeiter können TheOmniStack gleichzeitig nutzen?+
Im Preis sind 10 Mitarbeiter-Accounts ohne Aufpreis enthalten — jeder mit eigenem Login und granularer Rechteverwaltung. Das reicht für die meisten kleinen bis mittleren Handelsbetriebe: Lager, Büro und Geschäftsführung können gleichzeitig im System arbeiten. Weitere Accounts können flexibel zugebucht werden.
Noch Fragen? Wir helfen gern.
Schreib uns direkt — oder starte einfach den 14-tägigen Test und schau, ob TheOmniStack zu dir passt.